Arboretum – der Baumpark “barrierefrei”

Dieses Gelände hier wird sich in diesem Jahr sehr verändern. Das ist das nächste Objekt, dass ich dokumentieren werde. 
Es ist der Friedhof II, jetzt Arboretum – der Baumpark.

Den Baumpark gibt es schon. Er entwickelt sich. Mit teilweise gespendeten Bäumen.
Und er entwickelt sich barrierefrei. Den Eingang haben die Freunde Plauens e.V. schon umgestaltet. Eine Behindertentoilette gibt es auch. Und jetzt werden die Eingänge der Quartiere barrierefrei gestaltet.

Immer hat es auch etwas zu tun mit dem Investitionsprogramm der sächsischen Staatsregierung “Lieblingsplätze für alle”.

Arboretum der Baumpark in Plauen - März 2020 narrierefreier Eingang

Der Landschaftsarchitekt Bernhard Weisbach denkt vielleicht  40 Jahre nach vorne. In eine Zeit für die jetzt schon gearbeitet wird.

Hintergrund war die Absicht des Kirchengemeinderates, der das Gelände des Friedhof II von der Stadt gepachtet hatte, mangels Beisetzungen den Friedhof zu schließen.
Nach Ablauf der vorgeschriebenen Pietäts.- und Ruhefristen kann das Gelände wieder entwidmet und der Stadt zurückgegeben werden.

Per Stadtratsbeschluss vom November 2008 wurde verfügt, dass das Gelände ein Arboretum, also ein Baumpark wird.  Also konnte es in einigen Quartieren, so nennt man die Abschnitte des Geländes, losgehen mit den Arbeiten.

Viele Gehölze sind auch schon angelegt.

Wenn jemand denkt, man kann dort nur in der Gegend seltenen Bäumen beim Wachsen zusehen irrt. Dort nisten viele Vögel, dass es sich lohnt eine Vögel-beobachtungs-Führung mit Herrn Müller mitzumachen. Es überwintern hier auch einige Fledermausarten.

Ich veröffentliche hier eine Ideenskizze, die mir Herr Weisbach zur Verfügung gestellt hat.
Bitte beachten, dass das nur eine Ideenskizze ist. Ich denke aber, dass es so in etwa aussehen wird.
Diese Betrachtung ist auch nur von meiner Sicht.

Ideenskizze Arboretum Plauen
Ideenskizze Arboretum Plauen

Interessant ist das sehr viele verschiedene Vereine hier mitmachen.
Zuerst einmal die „Freunde Plauens“, „NABU“, die Denkmalschützer, die Ornithologen und bestimmt noch mehr.
Wie man sieht hat man schon einen Pavillon,  ein im Bauhausstil hergestelltes Unikat aus dem ehemaligen Park der Fa. Eschke, heute Fa. Pongs in Mühltroff. hierher geholt.
Die Bäume können gespendet werden. 2017 waren es schon über achtzig. 

Im Juni 2020 habe ich einen Film gebaut, den ich hier einbinde.

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