Als Plauen durst hatte

Und es begab sich zu einer Zeit, dass Plauen Großstadt wurde und die vielen Plauener Wasser brauchten, dass der Plauener Stadtrat sagte:
Wir müssen dafür  was tun. Also bauen wir eine Talsperre. 

Damit jeder Plauener auf die Frage:
Woher bekommt ihr euer Wasser her? Sagen kann:
Aus dem Wasserhahn.

Und so wurden viele Menschen zusammengetrommelt, Deutsche, Italiener und Kroaten. Und sie sagten baut uns eine Talsperre. 

So wurde dann Anfang vorigen Jahrhunderts die Talsperre Werda gebaut.

Sperrmauer der Talsperre

Am letzten  Freitag dem 16.09.2020 haben wir uns zum Aktivtag des Vital e.V, bei bestem Wetter diesen Wasserspeicher angesehen.


An der Turnhalle in Werda war allgemeiner Treffpunkt.
Wir waren mit zwei Kleinbussen der Elterninitiative, mit Privatfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln hier her gefahren.

Nach dem Treffen und Sammeln der aus Oelsnitz bis Zwickau angereisten Mitglieder und Vereinsfreunde liefen wir die gut anderthalb Kilometer bis zur Sperrmauer.
Links und rechts war Wald und es roch nach Pilzen. Es dauerte nicht lange und die ersten wurden gefunden. Am Ende waren ganze Beutel voll.

Rohrkanäle

Die Talsperre Werda ist auch als Geigenbachtalsperre bekannt, weil der Geigenbach in sie hineinfließt, der dann als Trieb weiter fließt.

Der stellvertretende Staumeister Herr Müller stellte uns auf der Mauerkrone die  ca.1904 gebaute Anlage vor.
In einem kleinen Häuschen auf der Mauer war auch eine Ausstellung aufgebaut. Auch hier konnte man ihm Fragen stellen. 


Es ist eine reine Trinkwassertalsperre. Also Angeln, Baden und Bootfahren ist hier verboten. Außerdem dient sie als Hochwasserschutz Talsperre.
Von 1986 – 1991 ist die Mauer saniert und um 3 Meter erhöht worden. 

Felsbruch

Dazu gehört noch eine Vorsperre, eine Pumpleitung mittels der Wasser aus der Muldenbergtalsperre hierher geleitet werden kann und ein Pumpwerk unterhalb der Zahnmühle, das Wasser aus einem nahen Bachlauf zur Talsperre leitet. 

Nachdem wir genug gesehen hatten gingen wir zurück zur Turnhalle. Dort standen Biergartengarnituren und der Thomas machte sich in der kleinen Küche zu schaffen. Es gab Würstchen und Kartoffelsalat und Getränke.

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