Wir haben Abschied von viel zu vielen Menschen genommen

Wir haben gestern in einer kleinen Zeremonie von sehr vielen Menschen abschied genommen. Von zu vielen, so viele die es ohne Corona nie gegeben hätte.
Das Virus hat es durch einen Fehler in einem Krankenhaus, trotz all der Vorsichtsmaßnahmen in unserem Haus geschafft
Das ist eine Naturkatastrophe, die auch vor unserem Heim nicht Halt gemacht hat.
Ich habe auch als Vertreter des Heimbeirats teilgenommen.

Es wurde noch einmal jeder einzelne Name verlesen und symbolisch ein Licht auf der Erde für jeden gelöscht und in den Himmel hinauf geschickt. “Ob man an Gott glaubt spielt dabei keine Rolle.” (1)  Von all diesen verstorbenen Gästen haben wir natürlich nicht alle an das Virus verloren, doch viel zu viele sind an und mit Corona gestorben. 

Andreas Vödisch, Pfarrer der Plauener Markus-Paulus-Kirchgemeinde, sprach einige Worte, die er mit einem Gebet beendete.
Christophe Holzapfel, der Einrichtungsleiter und Sebastian Thieswald, der Gesellschafter sprachen anschließend sehr kurz.  ‘
Bevor für jeden der Namen noch einmal verlesen wurde und symbolisch das Licht gelöscht und mit einem Beamer in den Himmel geschickt wurde.

So wie jetzt wollen wir unsere Verstorbenen jedes Jahr verabschieden, denn der Tod ist ein Teil unseres Lebens, auch in diesem Haus.

… und leuchtet am Himmel weiter.


Doch noch etwas Anderes:

Ich persönlich schließe mich ohne wenn und aber Herrn Thieswald an, wenn er an anderer Stelle schreibt:

Wir bei der ASPIDA lehnen das absolut rücksichtslose, ignorante Verhalten der Querdenker-Bewegung ebenso ab, wie das der sogenannten Spaziergänger. Ein großer Teil dieser Menschen tritt die Bemühungen von der absoluten Mehrheit der Bevölkerung, aber auch die Arbeit von Millionen von Menschen, nicht nur die des Gesundheitssystems, mit Füßen.

Sebastian Thieswald

  1.  Zitat: Christophe Holzapfe

Eine Antwort auf „Wir haben Abschied von viel zu vielen Menschen genommen“

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