Mit dem E-Rollstuhl bis zum Waldhaus

(nostalgisch angehaucht)

Ich bin mit dem E-Rollstuhl bis zum Waldhaus und dann bis Endhaltestelle Reusa der Linie 4 und dann mit der Straßenbahn zurück bis zum Albertplatz gefahren.
Das sind fast sechs Kilometer und ein Höhenunterschied von 63m. Also 61 Meter runter und dann 63 Meter rauf. Ich wiege ungefähr 90 kg.

Da kann man sich vorstellen, dass der Rollstuhl und damit der Akku ganz schön was zu leisten hat.
(Übrigens hab ich als Kind noch Rollstühle mit Verbrennermotor gesehen).

Und mittlerweile schon ein Abenteuer.

Zwischendrin sind ein paar Stellen die zumindest gewöhnungsbedürftig sind.
Von dem Asphalt die Liebigstraße hoch und um die Ecke in die Virchowstraße nicht zu Reden, ist mir doch aufgefallen, dass die Straßenbahnlinie zum Chriechwitzer Hang um 1985 gebaut wurde.

Es war mir wie erst vorgestern als es nur Busverķehr in “Den Hang” gab und dann die Straßenbahn gebaut wurde.

Fast 35 Jahre her.


Und so ein Alter von 35 Jahren hat dann auch der Fußgängerüberweg am Krankenhaus.
Von Fußwegabsenkung 100% bis zu 10 cm hoch ist alles im Angebot.
Zuzüglich einer abgesprungen Asphaltdecke am Treffer.

Der Reusaer Berg geht dann. Das war meine Spielstraße als Kind. Ich kann mich nicht erinnern, jemals groß Autos gesehen zu haben. Jetzt steht da alles voll mit Autos. Das war eine Zeit als dort noch Gaslateren standen. Die wurden zwar elektrisch betrieben, aber der Brenner war noch dran.
Auf der Räusaer Straße ist der Fußweg neu gepflastert, doch da muss man an der Ampel gleich auf die andere Seite fahren. Richtung Suttenwiese und dann zum Waldhaus.
Am Waldhaus hat man einen wunderhübschen Ausblick über die Stadt.

Später bin ich wieder weiter bis zur Endhaltestelle der Linie 4. Der Weg dorthin ist ab dem Disca-Markt ein reinster Flickenteppich aus oft Quadratmeter großen Asphalt Stücken.
Dort angekommen ist, ist mir gerade eine Niederflurbahn weggefahren. Danke dem freundlichen Straßenbahnfahrer, der nächsten Bahn, der mir mit meiner Flasche Wasser half Also musste ich vierzig Minuten auf die übernächste Bahn abwarten.

Dann fuhr ich mit der Bahn zurück, sogar die Bahnhofstrasse hinauf zurück.
Die Bahnhofstraße weil mein Akku ziemlich runter war. Am Tunnel musste ich aber kurz aussteigen, denn aus der Stadtgalerie kam ein langer Arm und lockte mit einer Brezel.


Vom Albertplatz geht es nach hause.

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