Steffen (Margy) Marquardt

10 Jahre später

… hab ich einiges mehr begriffen und mich viel mit dem Warum beschäftigt. Vor allem die ganze Thematik der Krankheitsverarbeitung oder -.bewältigung zu verstehen ist wichtig um zu begreifen wie und was ich damals erlebt und gefühlt hab.

Als ich damit durch war, war ich in der Lage in meinen Möglichkeiten wieder aktiv mein Leben zu leben. Auch Hilfe annehmen will gelernt sein. Und ich brauche fast für alles Hilfe. Besonders zu ertragen wenn einige “Gesunde” einem Hilfe aus verschiedenen Gründen regelrecht aufzwingen.
Der Schmerz gehört immer noch zu meinem Leben. Doch ich hab gelernt damit umzugehen. Ihn nicht mehr bestimmen zu lassen. In Grenzen über ihn zu bestimmen. Das braucht vor allen Dingen, meiner Erfahrung nach Zeit. Und ich darf meine Erfahrung nicht allgemeingültig sehen.
Auch zu meinem Leben gehören Medikamente.

Eigentlich ist es ein langer Weg, doch irgendwann wird jede Einschränkung (andere sagen auch Behinderungen) zur Normalität.

Ich kann zwar nicht alleine, ohne Hilfe leben, doch ich beteilige mich am öffentlichen Leben soweit und solang es geht.

Ich bin Vorstandsvorsitzender des Vereins Vital e.V. (Vogtländische Initiative für Teilhabe und aktives Leben)und Mitglied des Behindertenbeirates des Kreistags des Vogtlandkreises.

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Die Vogtländische Initiative für Teilhabe und Aktives Leben – kurz VITAL – ist Ansprechpartner für Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung (Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder Hirntumor) und deren Angehörigen.

 
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Der Verein betreibt eine Kontakt- und Beratungsstelle in Plauen,
begleitet Selbsthilfegruppen und bietet verschiedene Freizeitangebote im gesamten Vogtlandkreis an.

   

 Hilfe nach erworbenen Hirnschäden
Hilfe nach erworbenen Hirnschäden.
 Betroffene, Angehörige, Partner aber auch Interessierte werden auf diesen Seiten wichtige Informationen finden.