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Als ich gestern wieder mal des schönen Wetters wegen in der Stadt unterwegs war holten mich die ersten Nachkrankheitserinnerungen ein. Als ich damals am 23. Dezember 2004 das erste mal entlassen wurde, die Hüftköpfe waren gerade raus, ich hatte die zweite Reha noch vor mir und war ein Pflegefall. 24 Stunden lag ich im Bett hinter dem markierten Fenster und niemand glaubte daran, dass ich noch mal aufstehe. Schon deshalb ist die Tatsache, dass ich hier alleine meine Runden drehe ein riesiger Fortschritt. Damals hatte ich noch einen Katheder, eine Magensonde und die Öffnung von der Trachialkanüle war auch noch nicht richtig zugewachsen, da stand mir moch eine Operation bevor. Das rechte Bein war in ungefähr 40 Grad angewinkelt und zwei Jahre später nähte man das linke Auge zur Hälfte zu weich es wegen der Gesichtslähmung nicht schliesen konnte, Doppelbilder sah und die Gefahr des Austrocknens bestand, seitsem hab ich Ruhe. Das kleine Foto entstand Weihnachten 2004. Wenn jemand niederliegt und keine Hoffnung mehr hat dem kann ich diesen Tagebucheintrag zeigen. Es ist vieles möglich, doch alles braucht seine Zeit. Man braucht Jemand, der einen moralisch unterstützt, viele Wege für einen erledigt um der deutschen bürokratie Herer zu werden und auch von Zeit zu Zeit in den Hintern tritt, wenn man daran ist aufzugeben.
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